DSGVO und Abonnements in Deutschland 2026 — Deine Datenschutzrechte
Die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) gibt deutschen Verbrauchern starke Rechte gegenüber Abo-Diensten — von Auskunft über Löschung bis zur Beschwerde beim Datenschutzbeauftragten.
Deine DSGVO-Rechte bei Abos
Auskunftsrecht (Art. 15): vollständige Kopie deiner gespeicherten Daten. Recht auf Berichtigung (Art. 16): Korrektur falscher Daten. Recht auf Löschung/Vergessenwerden (Art. 17): Löschung nach Vertragsende. Recht auf Datenportabilität (Art. 20): Daten übertragen zu anderem Anbieter. Widerspruchsrecht (Art. 21): gegen bestimmte Datenverarbeitung.
Datenlöschung nach Abo-Kündigung
Nach Kündigung kannst du Löschung aller personenbezogenen Daten verlangen (Art. 17 DSGVO). Ausnahme: Buchhaltungsdaten (Rechnungen) müssen 10 Jahre aufbewahrt werden (HGB §257). Frist für Antwort: 1 Monat.
Beschwerde beim Datenschutzbeauftragten
Bei DSGVO-Verletzungen: Beschwerde bei der zuständigen Datenschutzbehörde. Für Bundesbehörden: BfDI (Bundesbeauftragter für Datenschutz, bfdi.bund.de). Für Unternehmen: Landesbeauftragter des jeweiligen Bundeslandes.
DSGVO vs. revDSG (Schweiz)
DSGVO gilt in Deutschland (EU-Recht). Das Schweizer revDSG ist ähnlich aber eigenständig. Internationale Anbieter wie Netflix, Spotify und Microsoft müssen beiden genügen wenn sie in beiden Märkten tätig sind.
Alle Abos automatisch im Blick
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